Sprache fördern. Bildung ermöglichen. Zukunft gestalten.
Die Bedeutung der Zusatzqualifikation DaZ
Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Lehrkräfte begegnen heute in allen Schulformen einer großen sprachlichen Vielfalt – von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern bis hin zu Lernenden mit langfristigem Unterstützungsbedarf im Deutschen.
Die Zusatzqualifikation Deutsch als Zweitsprache (DaZ) bereitet Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst praxisnah darauf vor, sprachliche Bildung gezielt in den Unterricht einzubinden. Sie erwerben fundierte Kenntnisse zur Sprachförderung und lernen, wie sprachsensibler Unterricht in allen Fächern gelingen kann.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Grundlagen des Zweitspracherwerbs
- Sprachsensibler Fachunterricht
- Diagnose von Sprachständen
- Methoden, Materialien und digitale Werkzeuge zur Unterstützung
Die Zusatzqualifikation verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Unterrichtspraxis. Eigene Erfahrungen aus dem Schulalltag werden aufgegriffen, reflektiert und weiterentwickelt.
Die Organisation der Zusatzqualifikation DaZ
Die Zertifizierung erfolgt, wenn gemäß APVO-Lehr folgende Mindestvoraussetzungen erfüllt werden:
- Teilnahme an mindestens 20 Stunden Seminarveranstaltungen. Diese erfolgen in zwei Ausbildungshalbjahren in fünf Modulen à 4 Stunden.
- Erprobung im Ausbildungsunterricht
- ein erfolgreiches Kolloquium von mindestens 20 Minuten Dauer. Die gezeigten Leistungen müssen dabei mindestens den Anforderungen einer ausreichenden Leistung entsprechen.
Warum lohnt sich die Zusatzqualifikation DaZ?
Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit sprachlich heterogenen Lerngruppen, erweitern Ihre Unterrichtskompetenz und leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
Wer Sprache fördert, eröffnet Chancen – für Schülerinnen und Schüler und für die eigene professionelle Entwicklung.
